2026
AUFTAKELN abtakeln
Meisterschüler:innenklasse Brandmeier
25.04. – 06.06.2026
Klara Schnieber | Angelina Seibert | Felix Sondermann | Misato Takakura und Monika Brandmeier
InformationEröffnung: Samstag, 25.04.2026, 19.00 Uhr
Seit dem Jahr 2023 stellt die DRESDNER SEZESSION 89 e.V. Professorinnen der HfBK Dresden mit ihren Lehrkonzepten vor, wobei Studierende aus deren Klassen mit der Präsentation ihrer Ergebnisse in der Galerie Drei und damit außerhalb der Kunsthochschule in den öffentlichen Diskurs über zeitgenössische Kunst gehen können.
Die Ausstellung _ AUFTAKELN abtakeln _ ist die Fortsetzung der Projektreihe mit der Meisterschüler:inneklasse der Professorin Monika Brandmeier mit einem Unterschied: Monika Brandmeier ist nicht nur als Lehrende dabei, sondern mit eigenen Werken an der Präsentation beteiligt. Die Meisterschüler*innen Angelina Seibert, Klara Schnieber, Misato Takakura und Felix Sondermann zeigen Arbeiten in den Medien Malerei, Skulptur und Installation – im künstlerischen Dialog mit ihrer Professorin.
Auftakeln: ein Schiff ausrüsten, auf Fahrt vorbereiten. Abtakeln: die Ausrüstung abnehmen, die Spannung lösen. Die Ausstellenden sehen zwischen diesen Bewegungen einen Prozess, der in den Räumen Galerie Drei erfahrbar wird.
Felix Sonnermann beschreibt diesen Vorgang so:
Vom Linearen bis zum Raum.
Vom Intimen bis zum Peinlichen.
Von der Geste zum Akribischen.
Von der Aneignung zum Handwerk.
Vom Tafelbild zum Video.
Von der Landschaft zur Industrie.
Vom Traum zum Alptraum.
Vom Naiven zur Realität.
Vom Sehen zum Gesehenwerden.
Vom Produkt zum Relikt.
Ein Hinweis in besonderer Sache :
Diese Klassenausstellung wird das letzte Projekt der HfBK-Kooperation in den Räumen der ‚galerie drei‘ sein. Infolge der kulturpolitischen Entwicklungen und Entscheidungen der Stadt Dresden in den Jahren 2025/26 und den damit einhergehenden Kürzungen bis hin zu kompletten Streichungen von Förderungen, insbesondere die freien Träger existentiell betreffend, zwingt uns, nach 36 Jahren aktiven Wirkens für Künstlerinnen, für die Kunst in der Dresdner Kulturszene und weit darüber hinaus – ab September diesen Jahres die Galerie Drei schließen zu müssen.
Wir danken allen bisherigen Förderern, die unser Anliegen und unsere Programminhalte motivierend wie auch praktisch unterstützt haben.
Professorin
Monika Brandmeier, 1959 geboren in Kamen, ist Bildhauerin.
Sie studierte an der HBK Braunschweig und der Kunstakademie Düsseldorf.
Dort war sie Meisterschülerin bei Erich Reusch.
Seit 2001 hat sie eine Professur für Bildhauerei an der HfBK Dresden.
Sie lebt und arbeitet in Berlin und Dresden.
Meisterschüler:innen
Klara Schnieber (geb. 1997 in Leipzig) lebt und arbeitet in Dresden. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und schloss ihr Studium in der Klasse für Skulptur bei Prof. Florian Slotawa ab. Auslandsaufenthalte führten sie an die Akademie výtvarných umění v Praze (CZ) und die Universität für angewandte Kunst Wien (AT). Seit Oktober 2025 ist sie Meisterschülerin bei Prof. Monika Brandmeier an der HfBK Dresden. Im letzten Jahr war sie für das Vordemberge-Gildewart-Stipendium nominiert. Eine ihrer ortsbezogenen Arbeiten wurde für die Sammlung des Museums Wiesbaden erworben und ist dort nach wie vor zu sehen. In ihrer raumgreifenden Praxis befragt sie die Dramaturgie und Funktion von Räumen – mit dem Ziel, subtile Dissonanzen hervorzurufen, die in direktem Bezug zum jeweiligen Ort entstehen.
klaraschnieber.net/
Angelina Seibert (geb. 1988 in Karlsruhe) ist eine multimediale, interdisziplinäre Künstlerin, deren Arbeit auf ihren Erfahrungen als Mutter von drei Kindern basiert. Sie verwandelt alltägliche Beobachtungen in visuell fesselnde und subtil humorvolle Werke und verstärkt dabei das Gewöhnliche bis hin zum Absurden. Ihr eigener Körper wird oft zum Schauplatz spannungsgeladener, manchmal widersprüchlicher Erzählungen. Als Preisträgerin des Diplompreises und des Hegenbarth-Stipendiums stellte sie im Kunsthaus Dresden, bei Discover a Talent in Frankfurt am Main und im Kunstmuseum Gunzenhauser in Chemnitz aus, wo ihre Arbeiten für den Kunstfonds des Freistaates Sachsen erworben wurden.
angelinaseibert.com/
Felix Sondermann (geb. 1994 in München) lebt und arbeitet in Dresden. Er studierte zunächst Politikwissenschaft an der TU Dresden, bevor er sein Studium der Bildenden Künste an der Bauhaus-Universität Weimar bei Prof. Elfi Fröhlich und Anke Stiller aufnahm. Von 2017 bis 2021 studierte er an der HfBK Dresden bei Prof. Monika Brandmeier, Bignia Wehrli und Sara Pfrommer (Diplom), mit einem Gastsemester an der Hochschule für Künste Bremen in der Klasse von Prof. Rosa Barba und James Richards. 2025 erhielt er das Hegenbarth-Stipendium.
galerie-ines-schulz.de/artists/felix-sondermann-afc7c1df/
Misato Takakura ist in Japan geboren und lebt und arbeitet in Dresden. Sie studierte Design in Japan und war anschließend als Editorial Designerin tätig. Von 2020 bis 2025 studierte sie an der HfBK Dresden (Diplom), seit 2025 ist sie Meisterschülerin. Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Drewes Galerie Hamburg und bei Galerie Hermann Dresden gezeigt. Sie zeigt Installationen, in denen sie sich mit dem Thema Zeit auseinandersetzt. Für sie ist Zeit etwas, das emotional, körperlich und sozial erfahrbar wird.
artprize.aestheticamagazine.com/projects/misato-takakura/
Martina Beyer
28.02. – 11.04.2026
Laudatioeiner Ausbildung zur Holzbildhauerin in Oberammergau, Bildende Kunst, zunächst in
Braunschweig und schließlich in Dresden, wo sie als Meisterschülerin bei Wilhelm Mundt
abschloss. Die Künstlerin wählt für ihre Ausstellung den englischen Titel Coping in
Verbindung mit der deutschen Übersetzung „Bewältigungsstrategien“ – das klingt schon
etwas fachspezifisch-medizinisch und ist es letztlich auch: denn unter Bewältigungsstrategien
– oder Coping – versteht man in der Psychologie die Art und Weise, wie Menschen mit
belastenden oder stressreichen Situationen umgehen. Gemeint sind damit alle gedanklichen,
emotionalen und praktischen Versuche, eine Herausforderung zu bewältigen oder zumindest
erträglicher zu machen.
Geprägt wurde der Begriff vor allem durch die US-amerikanischen Psychologen Richard
Lazarus und Susan Folkman. In ihrem grundlegenden Werk Stress, Appraisal, and Coping aus
dem Jahr 1984 entwickelten sie das sogenannte transaktionale (also: wechselseitige)
Stressmodell. „Transaktional“ bedeutet hier, dass Stress nicht einfach von außen auf uns
einwirkt, sondern im Zusammenspiel zwischen Person und Umwelt entsteht. Entscheidend ist,
wie wir eine Situation bewerten und welche Bewältigungsmöglichkeiten wir für uns sehen.
Lazarus und Folkman unterscheiden dabei vor allem zwei Formen des Copings: Zum einen
das problemorientierte Coping, bei dem man versucht, die Ursache des Stresses aktiv zu
verändern. Zum anderen das emotionsorientierte Coping, bei dem es darum geht, die eigenen
Gefühle im Umgang mit der Situation zu regulieren.
Ein einfaches Beispiel: Eine Studentin fühlt sich durch eine bevorstehende Prüfung stark
unter Druck gesetzt. Sie kann problemorientiert reagieren, indem sie einen Lernplan erstellt
und gezielt Stoff wiederholt. Oder sie nutzt emotionsorientiertes Coping, indem sie
Atemübungen macht oder mit Freunden über ihre Sorgen spricht, um ihre Angst zu
verringern.
Coping beschreibt also nicht, ob jemand „gut“ oder „schlecht“ mit Stress umgeht, sondern
zunächst einmal, wie Menschen versuchen, Belastungen zu bewältigen.
In Martina Beyers performativem, skulptural-plastischen Werk werden jene Prozesse der
Selbstvergewisserung und der Erprobung innerer Stabilisierung sichtbar. Ihre Arbeiten in den
Materialien Beton, Holz und Keramik fungieren als symbolische Instanzen der Fürsorge, in
denen psychischer Druck, emotionale Verletzungen und biografische Brüche nicht nur
aufgehoben, sondern im Vollzug reflektiert und transformiert werden können.
Gleich im Eingangsbereich begrüßt uns ein überdimensionierte Papierflieger – jenes einfache
Kindheitsobjekt, mit dem wir uns einst das Fliegen imaginierten. Er wurde von Martina Beyer
in Textil-Beton gegossen. Aus der leichten, flüchtigen Faltung wird ein schwerer, dauerhafter
Körper. Gerade in dieser Umkehr mag eine psychologische Dimension liegen: Ein fragiler
Wunsch nach Auftrieb, nach Überwindung von Schwere, hier materialisiert und stabilisiert.
Die in Pink und Gelb leuchtenden Wolkenscheiben aus Holz begleiten die Arbeit wie Chiffren
einer elementaren, aber auch spielerischen Naturerfahrung. Himmel, Weite, Aufstieg
erscheinen hier als erinnerte, fast kindlich codierte Natur.
Beide Arbeiten verbindet das noch unbewusst vertrauende Ausprobieren und Sehen der Welt,
die spielerische Leichtigkeit des Loslassens und den elementaren Wunsch, sich für einen
Moment über die eigene Schwere zu erheben.
In ihrer Werkgruppe „Begleiter“ artikuliert Martina Beyer unsere universelle Suche nach
einem Gegenüber, das Geborgenheit, Integration, konsolidierende Kraft, oder gar Trost und
Heilung spendet. So tritt uns in „Yodi“ eine abstrahierte Silhouette entgegen, die
Assoziationen zu einem populären, fiktiven Charakter aus dem Science-Fiction-Universum
wecken mag. Die aus Ton modellierte Plastik setzt sich aus vier übereinandergeschichteten,
zylindrischen Grundformen zusammen. Schmale Abstandshalter trennen die einzelnen
Elemente voneinander; die oberste Partie ist als Kopfform ausgebildet. Das Ensemble ruht auf
einem fünfteiligen Betonsockel. Gerade in dieser konstruktiven Gliederung der Figur liegt
ihre konsolidierende, fast denkmalgleiche Präsenz, die auf Gliedmaßen und
Binnenmodellierung verzichtet. Kontur, Kubatur und ein zurückgenommenes Farbschema der
Engobe in pastellenen Grün- und Grautönen bestimmen ihr Erscheinungsbild.
Durch wenige prägnante Merkmale – insbesondere das Kolorit und die charakteristische
Kopfform mit seitlich ausgreifenden Spitzen – ruft sie die Erinnerung an jene kleine, weise
Gestalt der Filmkultur wach, die seit Jahrzehnten für das Ideal von Gelassenheit, geistiger
Klarheit und friedvoller Stärke steht.
Die Arbeit nutzt diese Vertrautheit nicht als Zitat, sondern als Verdichtung: Die Figur wird
zum pars pro toto für Trost, Orientierung und innere Sammlung. In ihrer Reduktion gewinnt
sie etwas Idolhaftes – sie zeigt keinen konkreten Körper, sondern verkörpert eine Haltung der
Resilienz.
Auch in Beyers Arbeit „Patrona“ resp. „Madonna“ kommt jene archetypische Verdichtung,
die Weichheit und blockhafte Plastizität verbindet, zum Ausdruck. Auch hier erhebt sich über
einem mehrteiligen, horizontal gegliedertem Betonsockel, in mattem Glanz, eine schmale
ringförmige Basis, aus der eine aufgerichtete, rautenförmige Silhouette hervorgeht. Diese ist
in ihren zonalen Farbschichtungen, die den keramischen Einzelformen entsprechen, in
warmen, gebrochenen Rot-, Rosé und Weißtönen der Engobe gefasst, die ihre ikonische, fast
totemhafte Präsenz verstärken. Ihre weichen Rundungen und die sanfte Verjüngung nach oben
lassen eine abstrakte, anthropomorphe Gestalt entstehen, die an die archaische Geste einer
schützenden, mütterlichen Figur erinnert. Die Trias der Werkgruppe wird vollendet durch die
Arbeit „Wächter“. Hier entstehen Assoziationen zu runden, vom Meer unzählige Male
umspülten und geschliffenen Steinformationen. Die Skulptur besteht aus besagten
übereinandergeschichteten, steinförmigen Elementen aus Ton, die die Künstlerin wiederum
farbig engobiert. Die Arbeit weckt Erinnerungen an frühzeitliche archäologische Funde, in
denen Steine erstmals bewusst aufeinander gestapelt zu stilisierten Menschenfiguren
assembliert wurden und als (göttliche) Schutz- oder Wächterfiguren dienten.
All diese plastischen Setzungen tragen Spuren eines Heilsversprechens, das jedoch weniger
als naive Erlösungsgeste zu verstehen ist denn als Ausdruck eines existenziellen Bedürfnisses
nach Heilung, Zugehörigkeit, Vielfalt und Anerkennung von Verletzlichkeit. Heilung erscheint
hier nicht als endgültiger Zustand, sondern als imaginiertes Möglichkeitsfeld, in dem
Fragmentiertes zusammengeführt werden kann.
Zentral im Werk Martina Beyers ist auch der Gedanke der Grenzziehung. Ein Teil ihrer
Arbeiten kreist um das Ausloten jener Grenzen, die Schutz bieten und Identität stabilisieren.
Sie thematisieren die Notwendigkeit, einen eigenen Sicherheitsraum zu behaupten, um
psychische und emotionale Integrität zu wahren. Doch Grenzen erscheinen nicht
ausschließlich als Abwehrmechanismen gegenüber Überforderung oder Verletzung. Vielmehr
werden sie zugleich als produktive Voraussetzung von Beziehung sichtbar: Erst in der
bewussten Setzung einer eigenen Kontur wird ein Gegenüber möglich – ein Zusammenleben,
das Nähe erlaubt, ohne Selbstauflösung zu verlangen. In dieser Spannung zwischen
Selbstschutz und Öffnung, zwischen Abgrenzung und Verbundenheit ist auch die keramische
Arbeit mit dem symbolischen Affront der Hand, dem erhobenen Mittelfinger, begleitet von
Claude Debussys Arabesque Nr. 1, nicht nur als Geste des offenen Trotzes zu lesen.
Aber auch die schiere Unmöglichkeit, das Scheitern der Heilung unserer Existenz wird in
Martina Beyers plastischem Schaffen thematisiert. So z.B. in einem Frühwerk aus dem Jahr
2004/2005. Ein geschlossener, kraftvoller Torso menschlicher Gestalt, aus Ton als Hohlform
modelliert bricht förmlich als Diagonale in den Raum, scheint willens mit einem vehementen
Absprung seinen festen Sockel zu verlassen. Doch der Absprungwinkel und die bewusst roh
belassene, oxidierte Oberfläche lassen die Figur steinern, fixiert und erstarrt erscheinen. Der Verzicht
auf Binnendetails, die Reduktion auf eine klare Volumetrie, vermitteln Bürde und Schwere – eine
namenlose Last, die die angestrebte Leichtigkeit und die Lösung vom Grund vereitelt, zugleich aber
die existentielle Spannung zwischen Willen, Hoffnung und der unentrinnbaren Schwere des Seins
sichtbar macht.
Eröffnung: Samstag, 28.02.2026, 19.00 Uhr
Laudatio: Katharina Arlt
Finissage: Samstag, 11.04.2026, 17.00 Uhr
Seit Ende 1989 engagieren sich die Künstlerinnen der DRESDNER SEZESSION 89 e.V. als eine der ersten gegründeten Vereine in Dresden mit zahlreichen Ausstellungen und Projekten für die Sichtbarmachung von Künstlerinnen, fördern so deren Schaffen und rücken diese Werke in in ihrer Vielschichtigkeit und Qualität in die öffentliche Wahrnehmung. Das Ziel war dabei bis heute, in jeder Hinsicht bestehende Defizite in der beruflichen Ausübung von Künstlerinnen aufzuzeigen und entgegenzuwirken.Seit 2025 sind wir, wie viele freie Träger in Dresden, von der Sparpolitik insbesondere im Kunst- und Kulturbereich massiv betroffen. Die zweite vom Kulturausschuss der Stadt Dresden kurzfristig beschlossene Kürzungswelle an Förderungen führt jetzt dazu, das wir ab September 2026 unsere Galerie – galerie drei – schließen müssen. Nach unserem öffentlichen Einspruch und unsere Beteiligung am Protest gegen die sofortige Streichungen konnten wir zumindest noch bis einschließlich Juni 2026 noch einmal eine anteilige Förderung erwirken und freuen uns, Ihnen so noch drei Ausstellungsprojekte vorstellen zu können. Martina Beyer, ein neues Mitglied der DRESDNER SEZESSION 89 e.V. und im Medium konzeptuelle Kunst arbeitend, wird diese kurze Projekt-Reihe mit ihrer Werkpräsentation beginnen.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Thema des Bewältigens: eines bewussten oder unbewussten Ringens mit Situationen, die uns herausfordern, überfordern oder verändern. Die Künstlerin Martina Beyer nähert sich dieser Thematik überwiegend dreidimensional. Ihre plastischen Arbeiten wirken wie materielle Metaphern für innere Zustände: für Stabilität und Fragilität, für Druck und Gegendruck, für das Austarieren zwischen Widerstand und Anpassung. Das Ringen um Halt wird hier körperlich erfahrbar. Formen scheinen sich zu behaupten und zugleich in Frage zu stellen. Materialien tragen Spuren von Bearbeitung, Verdichtung oder Verletzlichkeit. Zwischen Spannung und Entlastung, Verdichtung und Öffnung entsteht ein Dialog über Transformation. In der räumlichen Präsenz ihrer Werke wird deutlich, dass Bewältigung nicht nur ein psychologischer Begriff ist, sondern eine körperliche, sinnliche und soziale Erfahrung. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich zwischen den Arbeiten zu bewegen, Nähe und Distanz auszuprobieren und eigene Erfahrungen im Spiegel der Formen wiederzufinden. Die Künstlerin Martina Beyer (*1980 in Lohr am Main) studierte Bildende Kunst an den Kunsthochschulen in Braunschweig und Dresden. Sie absolvierte Ihr Meisterschülerstudium in der Klasse von Professor Wilhelm Mundt.
10. Künstlermesse Künstlerbund Dresden e.V.
Dresdner Sezession 89 e.V.
Christa Donner | Kerstin Franke-Gneuss | Christiane Latendorf | Gabriele Reinemer | Annerose Schulze | Irene Wieland
17. -19.04.2026
Deutsches Hygienemusem Dresden
17.04.2026 Eröffnung 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr
18.04.2026 11.00 – 20.00 Uhr
19.04.2026 11.00 – 18.00 Uhr
Stand 19

















