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CORONA | Galerie wieder regulär geöffnet

Die Galerie ist wieder regulär ab 07.05.2020 geöffnet. Bitte berücksichtigen Sie für Ihren Besuch die geltenden Hygienerichtlinien, Abstandsregelung und verwenden Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Verbundenheit! 


Ich zieh den Himmel über Land…Sabine Eichler

Sabine Eichler

Installation | Objekt | Foto | Video

27.06. –  18.07.2020 sowie 03.09. – 19.09.2020

 

Vernissage Freitag, den 26.07.2010, 19.30 Uhr

Einführung: Sabine Eichler

Musik: Katharina Müller [Harfe]

Künstlerinnengespräch: Samstag, den 19.09.2020, 11.00 Uhr

 

Kabinettausstellung: Yini Tao| MONDSCHEIN | Tuschemalerei

Sabine Eichler | Pfützen Großer GartenSabine Eichler | Pfütze in KircheSabine Eichler | Pfütze in Garten

 

 

Biografie. Statement
Geboren 1966 in Löbau/Lausitz studierte Sabine Eichler nach dem Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden weiter in Halle an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein. Seit 1996 arbeitet sie auftragsbezogen wie auch an eigenen künstlerischen Projekten.

 

Sabine Eichler / Auszug aus ihrem Statement zur künstlerischen Arbeit

 

„Alle meine schöpferischen Reaktionen basieren in ihrer Vielsprachigkeit und Mehrdeutigkeit auf meiner Vorliebe zu den stillen Objekten, den flüchtigen Gesten. Ich spiele mit den unscheinbaren Dingen des Alltag, abstrahiere, überhöhe, schrumpfe, verknüpfe Gegensätzliches, … zeige die Kraft der Zartheit, transformiere spielerisch, humorvoll und narrativ die Konfrontation mit der Vergänglichkeit und lenke dabei gern den Blick auf den Raum im Raum im Raum…Meine künstlerischen Arbeiten/ Zwischenergebnisse spiegeln einen oft fiebrigen, körperlichen und intuitiven Schaffensprozess. Eine Auseinandersetzung, die nie endet, lediglich für eine Präsentation unterbrochen wird. Immer wieder verschmelzen unterschiedliche Techniken in raumgreifende Wandinstallationen.“       Juni 2020

 

„Im September 2017 nahm ich meine Mutter-Pfütze an die Leine und ziehe seitdem den Himmel kreuz und quer über Land. Im gemeinsamen „Auftreten“ werden Orte und Begegnungen zu Initiationslandschaften (Ausstellung erster Teil). Die Pfütze als Kind, Herz, Quelle, Auge, Gebärmutter, Tränenbecken, Transformationsvehikel … krempelte mein Innenleben, wie ich es kannte, grundlegend um. — Im zweiten Teil der Ausstellung zeige ich drei Frauen im Dialog mit der Pfütze. Diese sehr unterschiedlichen Begegnungen/Aneignungen fanden in der Corona-Zeit statt und dokumentieren (Foto/Video) einen intimen Moment im jeweiligen tief tauchenden Seelengespräch. Gemeinsam ist ihnen im Zustand anhaltender Unwissenheit/Unsicherheit eine bewusste Aufmerksamkeit und reflektierende Präsenz. Ein neues Selbst ist unterwegs.— Vielen Dank an Sarah, Andrea und Vicky!“           August 2020

 

Auszug aus der Laudatio von Petra Hochwald / Städtische Bibliotheken Dresden, Zentralbibliothek Galerie 2019

 

„Sabine Eichler macht das Unsichtbare sichtbar. Das Leise hörbar, denn sie hält inne und sieht es, wenn sich beispielhaft eine weiße Wolke in einer dunklen Regenpfütze mit leichtem Zittern zaghaft bricht oder eine Blume, erst im matten Verwelken ihre wahre Schönheit schüchtern entfaltet.. Und sie hört hin, wenn Regentropfen mit leisem Trommeln im rhythmischen Klang auf glatte Oberflächen fallen, bis scheinbar eine bekannte Melodie entsteht … Und das ist das besondere Können von Sabine Eichler: die Einzigartigkeit von scheinbar ganz Banalem, Zartem und Kleinem zu sehen, es zu würdigen und groß werden zu lassen. Dabei will sie uns mitnehmen in ihre Gedankenwelt…. Jede Arbeit durchdringt gleichsam eine feine Sinnlichkeit, welche spüren lässt, wie die Künstlerin die Dinge aufnimmt, verarbeitet und neu interpretiert. Damit bildet sie einen wunderbaren Kontrast zu den allgegenwärtigen Klischees oder besser: der Unterwerfung zur gängigen Mode mit allen Dogmen in unserer heutigen Zeit…. Immer wieder erkennbar: die Auseinandersetzung zum Thema der Geschlechterrollen. Die Frau als handelnde Schöpferin, symbolisch mit Äpfeln am Lebensbaum. … Das Fazit: Text + Bild, Grafiken, Collagen, auch bewegte, ziehen sich durch ihr Leben wie ein roter Faden. …Immer dicht dran und drin“ – ein weiteres Credo der Künstlerin“.

 

Yini Tao

Im Kabinett der ‚galerie drei‘ präsentiert Yini Tao, als neues Mitglied der Dresdner Sezession 89 e.V., unter dem Titel MONDSCHEIN ihre Tuschemalereien.

1978 in Yunnan/ V.R.China geboren, studierte sie u.a. an der HfBK in Dresden und ist seit 2009 als freiberufliche Künstlerin in Dresden tätig.

Yini Tao Tuschmalerei auf Seide 2020Yini Tao Tuschemalerei auf Seide 2020 MondlichtYini Tao Atelier

 

 

 

 

 


Beteiligungen


ZB 100 BILD- UND WORTWERKEPlakat Zündblättchen ZB 100

Lyrik – Graphik – Zündblättchen

 

u.a. Kerstin Franke-Gneuß, Rita Geißler, Angela Hampel, Christiane Just, Gerda Lepke, Annerose Schulze, Gudrun Trendafilov

06.06. – 27.09.2020

 

Evangelische Akademie Meißen

St. Afra Kreuzgang

01662 Meißen, Freiheit 16

telefonische Voranmeldung: 03521 4706-22

Flyer als PDF