Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
Donnerstag 16.00–19.00 Uhr / Freitag 15.00–18.00 Uhr / Samstag 14.00–17.00 Uhr
Coping – Bewältigungsstrategien
28.02. – 11.04. 2026
Eröffnung: Samstag, 28.02.2026, 19.00 Uhr
Einführung: Katharina Arlt
Information
Seit Ende 1989 engagieren sich die Künstlerinnen der DRESDNER SEZESSION 89 e.V. als eine der ersten gegründeten Vereine in Dresden mit zahlreichen Ausstellungen und Projekten für die Sichtbarmachung von Künstlerinnen, fördern so deren Schaffen und rücken diese Werke in ihrer Vielschichtigkeit und Qualität in die öffentliche Wahrnehmung. Das Ziel war dabei bis heute, in jeder Hinsicht bestehende Defizite in der beruflichen Ausübung von Künstlerinnen aufzuzeigen und entgegenzuwirken. Seit 2025 sind wir, wie viele freie Träger in Dresden, von der Sparpolitik insbesondere im Kunst- und Kulturbereich massiv betroffen. Die zweite vom Kulturausschuss der Stadt Dresden kurzfristig beschlossene Kürzungswelle an Förderungen führt jetzt dazu, dass wir ab September 2026 unsere Galerie – galerie drei – schließen müssen. Nach unserem öffentlichen Einspruch und unsere Beteiligung am Protest gegen die sofortigen Streichungen konnten wir zumindest bis einschließlich Juni 2026 noch einmal eine anteilige Förderung erwirken und freuen uns, Ihnen so drei Ausstellungsprojekte vorstellen zu können.
Martina Beyer, ein neues Mitglied der DRESDNER SEZESSION 89 e.V. und im Medium konzeptuelle Kunst arbeitend, wird diese kurze Projekt-Reihe mit ihrer Werkpräsentation beginnen.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Thema des Bewältigens: eines bewussten oder unbewussten Ringens mit Situationen, die uns herausfordern, überfordern oder verändern. Die Künstlerin Martina Beyer nähert sich dieser Thematik überwiegend dreidimensional. Ihre plastischen Arbeiten wirken wie materielle Metaphern für innere Zustände: für Stabilität und Fragilität, für Druck und Gegendruck, für das Austarieren zwischen Widerstand und Anpassung. Das Ringen um Halt wird hier körperlich erfahrbar. Formen scheinen sich zu behaupten und zugleich in Frage zu stellen. Materialien tragen Spuren von Bearbeitung, Verdichtung oder Verletzlichkeit. Zwischen Spannung und Entlastung, Verdichtung und Öffnung entsteht ein Dialog über Transformation. In der räumlichen Präsenz ihrer Werke wird deutlich, dass Bewältigung nicht nur ein psychologischer Begriff ist, sondern eine körperliche, sinnliche und soziale Erfahrung. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich zwischen den Arbeiten zu bewegen, Nähe und Distanz auszuprobieren und eigene Erfahrungen im Spiegel der Formen wiederzufinden. Die Künstlerin Martina Beyer (*1980 in Lohr am Main) studierte Bildende Kunst an den Kunsthochschulen in Braunschweig und Dresden. Sie absolvierte Ihr Meisterschülerstudium in der Klasse von Professor Wilhelm Mundt.
Vortrag Samstag 31.01.2026, 16.00 Uhr
Anselm Wohlfahrt [TU Dresden] Vom Entwurf zum Erleben – Wie Kunst und Design Bedeutung erzeugen.
VortragGestaltete Objekte lösen in uns emotionale Reaktionen aus. Die Art und Intensität, mit der wir ihnen begegnen – ob wir sie benutzen, betrachten oder ignorieren – beeinflusst maßgeblich, welche Bedeutung wir ihnen zuschreiben. Sowohl Kunstwerke von Künstler:innen als auch Produkte und Dienstleistungen von Designer:innen entstehen aus einem konkrten Auftrag heraus: Sie sollen Wahrnehmung lenken, Erwartungen erfüllen, oder bewußt irritieren. Der Vortrag „Vom Entwurf zum Erleben“ von Anselm Wohlfahrt geht der Frage nach, wie Kunst und Design entwerfen, worin sie sich unterscheiden und an welchen Punkten sie sich gegenseitig inspirieren.
Anselm Wohlfahrt studierte Industriedesign und Produktgestaltung in Magdeburg, Mailand und Halle (Saale). Seit 2021 arbeitet er an der Schnittstelle von Forschung und Design unter anderem für und mit den Forschungseinrichtungen Wuppertal Institut, RIFS (ehemals IASS), Potsdam und dem Frauenhofer IVI, Dresden. Aktuell ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Technisches Design der TU Dresden angestellt und forscht im Kontext Innovationstransfers und der Entwicklung von Produkt-Service-Systemen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsparametern.
TANDEM 2025 // KUNST TRIFFT DESIGN
Ursula Susanne Buchart – Klara Meinhardt // Christa Donner – Kirsten Jäschke // Rita Geißler – Susanna Geißler // Christiane Latendorf – Brit Kolleß // Kerstin Quandt – Kristina Rothe // Annina Hohmuth – Ilka Rosenmüller // Gabriele Reinemer – Ute Schmidt // Annerose Schulze – Sybille Förster // Irene Wieland – Dorothee Mahnkopf
28.11.2025 – 24.01.2026 verlängert bis 31.01.2026
Vernissage: Freitag, 28.11.2025, 19.30 Uhr
Einführung: Katharina Arlt
Schmuck Upcycling Workshop: Samstag 06.12.2025, 16.00 – 18.00 Uhr
Zur Planung bitte Teilnahme anmelden: slowupstu@gmail.com
Teilnehmergebühr 25 € (inklusive Material)
Vortrag: Samstag 31. Januar 2026, 16.00 Uhr
Anselm Wohlfahrt [Master of Arts Wissenschaftlicher Mitarbeiter- Professur Technisches Design TU Dresden]
Vom Entwurf zum Erleben – Wie Kunst und Design Bedeutung erzeugen.
VortragGestaltete Objekte lösen in uns emotionale Reaktionen aus. Die Art und Intensität, mit der wir ihnen begegnen – ob wir sie benutzen, betrachten oder ignorieren – beeinflusst maßgeblich, welche Bedeutung wir ihnen zuschreiben. Sowohl Kunstwerke von Künstler:innen als auch Produkte und Dienstleistungen von Designer:innen entstehen aus einem konkrten Auftrag heraus: Sie sollen Wahrnehmung lenken, Erwartungen erfüllen, oder bewußt irritieren. Der Vortrag „Vom Entwurf zum Erleben“ von Anselm Wohlfahrt geht der Frage nach, wie Kunst und Design entwerfen, worin sie sich unterscheiden und an welchen Punkten sie sich gegenseitig inspirieren.
Anselm Wohlfahrt studierte Industriedesign und Produktgestaltung in Magdeburg, Mailand und Halle (Saale). Seit 2021 arbeitet er an der Schnittstelle von Forschung und Design unter anderem für und mit den Forschungseinrichtungen Wuppertal Institut, RIFS (ehemals IASS), Potsdam und dem Frauenhofer IVI, Dresden. Aktuell ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Technisches Design der TU Dresden angestellt und forscht im Kontext Innovationstransfers und der Entwicklung von Produkt-Service-Systemen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsparametern.
Einladung VS als PDF Einladung RS als PDF
Information
In der von unserem Verein seit 2021 initiierten Projektreihe TANDEM stehen die künstlerische Begegnung wie auch die Gegenüberstellung von Themen, Fachbereichen und Stilistiken im Mittelpunkt. Ziel ist die Verknüpfung und Vernetzung verschiedener Gesellschaftsbereiche und unterschiedlicher künstlerischer Sparten. Im Fokus steht dabei die Rolle und Bedeutung der Frau für die Kunst und die Gesellschaft.
Zu unserem diesjährigem Projekt TANDEM 25 / BLICK-WECHSEL haben sich jeweils eine Künstlerin der Dresdner Sezession 89 e.V. mit einer Designerin oder auch im Bereich Design arbeitenden Künstlerin zusammengefunden um sich dem Thema Kunst und Design auf verschiedenste Art zu nähern.
Kunst und Design sind zwei eigenständige Bereiche. Beide schaffen visuelle Kommunikation durch den kreativen Umgang mit Material, Form und Farbe. Die Kunst ist die freie Schwester der angewandten Kunst, dem Design.
Wertvolle Synergien zwischen Kunstateliers und kreativen Werkstätten werden in diesem Ausstellungsprojekt sichtbar und erlebbar. Im kreativen Zusammenwirken der angewandten und der freien Kunst geben die Künstlerinnen der Dresdner Sezession 89 e.V. und die jeweils eingeladene Designerin mit ihren aus unterschiedlichen Positionen heraus entwickelten künstlerischen Werken einen Einblick in ihre laborative Kooperation, geprägt von dem bewegten Miteinander der jeweiligen Sichtweisen und Inspirationen.
Dieses Projekt wird freundlich unterstützt durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden
























