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2020


S T I L L E S  L E B E NMarianne Dextor  STILLES LEBEN

Marianne Dextor

Malerei Pastell Photographie

25.01. – 07.03.2020

 

Eröffnung am Freitag, 24.01.2020, 19.30 Uhr

Einführung: Heinz Weißflog

Musik: Steffen Gaitzsch [Geige]

Midissage und Künstlerinnengespräch am Samstag, 29.01.2020, 17.00 Uhr

 

Einladung als PDF

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Der Lebensweg von Marianne Dextor (* 1942 in Fassberg bei Zelle) ist zunächst typisch für Ihre Generation nach 1945. Nach einem Jahr Arbeit in der Produktion erhielt sie eine Ausbildung an der ABF für Bildende Kunst und konnte anschließend von 1962 bis 1967 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studieren. Herbert Kunze, Hans Mroczynsky, Jutta Damme, Rudolf Bergander waren ihre Lehrer.  In der Studienzeit pägten sie auch die Begegnungen mit Gerhard Kettner und Günther Horlbeck. Seit 1967 lebt und arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin in Dresden, kein leichter Weg, den sie aber bis heute mit innerer Konsequenz beschritt.

Atelier Marianne Dextor

 

 

„ S T I L L E S  L E B E N “ – der Titel der Werkpräsentation, ist bezeichnend für ein Schaffen, das in der unspektakulären Einfachheit ihrer Bildgegenstände und der ausgewogenen Verhaltenheit der Komposition von Licht und Farbe zu tiefer Aussage findet. Die Betrachtung von Früchten, Blumen und ländlicher Naturräume über die malerische Ausübung (Öl, Pastell) geschieht mit einer beeindruckenden Konzentration und Hintergründigkeit. Sie entwickelte ganze Serien ausgehend von einem Motiv und untersuchte dabei das Zusammenspiel von Licht und Farbe in Bezug zu Raum und Zeit als jeweiliges Moment. So entstanden Werke von hoher malerischer Intensität und Qualität  trotz oder gerade durch ihre schlichte Formulierung.

Um Momente geht es auch in der Fotografie, ein Bildmedium, das ab dem Jahr 2002 für ihre künstlerische Arbeit zunehmend an Bedeutung gewann. Es sind einsame oder verlassene Gebäude, Dorfkirchen, später Industriebrachen, die eine Faszination auf sie ausübten. Auch hier besticht sie durch eine Licht-malerische Erkundung und einen sensiblen Blick für Raumsituationen.