AKTUELL > AUSSTELLUNGEN

 2018


Selbstportrait – Frauenbild

05.05. – 09.06.2018

Malerei | Grafik | Video | Skulptur 

 25 Künstlerinnen  aus Wien [A]  

intakt Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen  

Stella Bach // Irmingard Beirle // Maria Bergstötter // Ilse Chlan // Crisfor // Fria Elfen //
Lisa Est // Suchra Gummelt // Gerti Hopf // Friederike Hubatschek // Gudrun Kaitna-
Engel // Ines Kaufmann // Ivica Krošláková // Leonie Lehner // Sarah Mang // Gabriela
Nepo-Stieldorf // Tanya Niedermüller // Gisela Reimer // Lena Rot // Edda Seidl-Reiter //
Mitra Shahmoradi // Christiane Spatt // Linde Waber // Ingrid Wald // Ute Walter

 

Eröffnung am Freitag, den 04.05.2018, 19.30 Uhr

Einführung: Gudrun Kaitna-Engel – zum Projekt IntAkt

                      Ingrid Gaier [M Mag.a MA] – Werkbesprechung

 

Kabinettausstellung: selbst im BILD Künstlerinnen der Dresdner Sezession 89 e.V.

 

Christa Donner, Kerstin Franke-Gneuß, Rita Geißler, Christine Heitmann, Annina Hohmuth, Christiane Latendorf, Gerda Lepke, Kerstin Quandt, Gabriele Reinemer, Thea Richter, Annerose Schulze, Irene Wieland, Nadine Wölk

 

Einladung als PDF

Katalog als PDF

 

Sarah Mang_ My deer ancestors portrait with yarn Gudrun Kaitna-Engel_Selbst 70x50 2018Edda Seidl-ReiterintAkt Gruppenfoto

Projekt

„ S e l b s t p o r t r ä t – F r a u e n b i l d “ – diese Ausstellung wird am Freitag, den 4. Mai 2018, 19.30 Uhr in der ‚galerie drei‘ eröffnet und ist der Auftakt eines Austauschprojekts zwischen den zwei Künstlerinnengruppen IntAkt – Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen aus Wien (Österreich) und den Künstlerinnen der Dresdner Sezession 89 e.V..

Vom 5. Mai bis zum 9. Juni 2018 visualisieren 25 Künstlerinnen aus Wien in einer Werkschau vielgestaltiger Handschriften

und Sichtweisen ihr ‚Selbst-Bild‘ im Kontext der derzeitigen Gesellschaft. In den künstlerischen Medien Malerei, Grafik, Skulptur

und Video drücken die Frauen aus Wien ihre Selbstwahrnehmung im ‚Hier‘ und ‚Jetzt‘ aus, machen so ihr Dasein und ihre Präsenz

im Kontext und in der Wechselwirkung mit den sie umgebenden Parametern sichtbar. In jedem Einzelwerk spiegelt sich so die

Situation und die Sicht der Künstlerin von sich selbst. Kulturelle Einflüsse, die persönliche Entwicklung und das Selbstverständnis

bilden den Ausgangspunkt für Projektion und Rückwirkung zur Betrachtung der aktuellen, sich stetig wandelnden „Frauenbilder“

in Kunst und Gesellschaft.

Zur Vernissage am Freitag, den 4. Mai 2018, 19.30 Uhr wird die Künstlerin Gudrun Kaitna-Engel die Vereinigung

Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen aus Wien (Österreich) und die Projektidee öffentlich vorstellen.

Mit Ingrid Gaier (M Mag.a MA) erfolgt dann eine Einführung in die Werkpräsentation.

Im Kabinett der ‚galerie drei‘ sind im Rahmen dieses Projekts Arbeiten der Künstlerinnen der Dresdner Sezession 89 e.V.

als „selbst im Bild“ zu sehen.

2019, im Jahr des 30-jährigen Jubiläums der Dresdner Sezession 89 e.V., folgt als künstlerischer und kulturpolitischer Austausch

eine Ausstellung der Künstlerinnen der Dresdner Sezession 89 e.V. in Wien.

 

Gudrun Kaitna-Engel (Künstlerin und Projektkoordiantion) zu Anlass und Ziel des Projekts „ S e l b s t p o r t r ä t –  F r a u e n b i l d “

der IntAkt – Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen aus Wien (A):

„Der ursprünglichen Idee folgend, einer sich international entwickelnden und von Galerie zu Galerie und von Land zu Land wachsenden Wanderausstellung, stellt dieses Austausch-Projekt der IntAkt mit der Galerie drei eine erste Initiative dar, um Präsentationen wie das „Selbstporträt von Künstlerinnen“ und in Folge „Positionen von Künstlerinnen“ mit dem „Frauenbild“ in der Gesellschaft (- es gibt, streng genommen, eigentlich nur „Frauenbilder“) , durch internationale Vernetzung zu verbinden. Die Idee entstand anlässlich der „40Jahre IntAkt – Selbstporträt Kontext Frauenbild“- Ausstellung 2017 in Wien.

Der seit 40 Jahren bestehende Frauenkunstverein IntAkt, situiert in Wien, konfrontiert sich hier in der Galerie drei in Dresden mit Werken der Bildenden Kunst und mit Austausch-Gesprächen mit den Künstlerinnen der Galerie Drei. Unterschiedliche Rahmenbedingungen der Vergangenheit, Herausforderungen der Gegenwart und Zielsetzungen dieser bedeutsamen beiden Frauen-Kunst-Vereine treffen aufeinander, ebenso wie sehr individuelle Darstellungen des „Selbst“ und vielfältige Meinungen über das aktuelle Bild der Frau in der Öffentlichkeit.

Bildende Kunst als Anlass für Gemeinsamkeiten des feministischen Diskurses, konnotiert mit diversen historischen Vektoren, internationalen, europäischen  und auch sehr individuellen Sichtweisen, gibt hier den Anstoß für die Entstehung eines  intensiven kulturellen Konglomerats, das interessante Ergebnisse erwarten lässt.

Ob aus Fragen und Manifesten, die als Grundlage postuliert werden, Antworten oder wieder Fragen entstehen, positioniert dieses Projekt als Herausforderung und schafft Grundlagen – als Experiment –  für einen offenen, lebendigen und internationalen Diskurs, der eine Fortsetzung erwarten lässt.“